Art of Hosting Berlin

“If the group is an art form of the future, then convening groups is an artistry
we must cultivate to fully harvest the promise of the future.”
Jacob Needleman, et al Centered on the Edge
For the 2nd time in Germany and finally in the Hub Berlin – “The Art of Hosting conversations that matter / participatory Leadership”. In the beginning of August 50 people from 8 countries gathered under the theme of “Bringing down our inner walls” to contemplate four days on questions like “where do you feel you inner walls? Which are helpful and which are ready to get rid off?” by experiencing and even facilitating methods like world cafe, open space and appreciative inquiry. The seven professional and experienced AoH-practicioners were thereby switching roles between space-holders, teacher, coach, client and participant. Fastly the minds were filled with self reflections, the hearts were filled with connectedness and the Hub
got filled with colourful painted and brainstormed papers – till today you can find little sheets with inspirational gifts from the participants at various places in the Hub. Thanks to Benjamin’s continuing online-harvesting there is a big treasury of photos, videos and text saving the energy and content of the four days. Together with some great remote inputs from AoH alumnis who were holding online presence from time to time. To discover and interact yourself goto the facebook page “Art of Hosting Berlin” (bit.ly/AoH_Berlin-FB) and the Twitter account @AoH_live. For more information, mailinglist and the upcoming AoH’s goto: http://www.artofhosting.org
Zum zweiten Mal in Deutschland und endlich im Hub Berlin – “The Art of Hosting conversations that matter / participatory Leadership”. Anfang August fanden sich 50 Menschen aus 8 Ländern unter dem Thema “Bringing Down Our Inner Walls” zusammen, um sich vier Tage lang Fragen wie “Wo spürst du deine inneren Mauern? Welche sind davon hilfreich und welche können getrost eingerissen werden?” ganz persönlich zu stellen und dabei unterschiedlichste Methoden wie World Cafe, Open Space und Appreciative Inquiry sowohl aus der Rolle des Teilnehmers als auch des facilitators kennenzulernen. Die sieben professionellen und erfahrenen AoH-Praktizierer wechselte dabei elegant die Rollen zwischen Raumhalter, Lehrer, Coach, Klient und Teilnehmer. Schnell füllten sich die Köpfe mit Selbstreflektionen, die Herzen mit Verbundenheit und der Hub mit bunt bemaltem und vollgebrainstormtem Papieren – noch heute kannn mensch sich an verschiedenen Stellen über kleine Zettel mit Inspirationsgeschenken von Teilnehmern freuen. Durch Benjamin’s kontinuierliches online-harvesting ist eine umfangreiche und lebendige Foto-, Video- und Textdokumentation der Energien und Inhalte der vier Tage entstanden. Mitsamt einiger spannender Ferninputs von AoH Alumnis, die punktuell online Präsenz in der Zeit hielten. Zum selber durchstöbern und interagieren bitte die facebook page “Art of Hosting Berlin” (bit.ly/AoH_Berlin-FB) und den Twitter account @AoH_live anbrowsen :)
Für mehr Informationen, Mailinglist und die nächsten AoH’s: http://www.artofhosting.org
Hier ein Auszug aus Rolf Schneidereit’s Sicht der vier Tage. Vielen Dank dafür!
Im Moment fühle ich eine tiefe Verbundenheit mit vielen Menschen – die ich dort kennen gelernt habe und über sie hinaus. Es hat etwas davon in meine eigene höchste Zukunftsmöglichkeit einzutreten, in einer Gruppe, in der auch die anderen Individuen in dieser Bewegung sind. Es ist wie Otto Scharmer schreibt:
„Das soziale Feld verbindet uns nicht nur untereinander, es verbindet uns auch mit uns selbst …” […] Im Einsatz war ein reicher Strauß von Methoden: World Cafe und Open Space, Appreciative Inquiry, Aufstellung, Zweierrunden, Triangle, Zirkel. Der Prozess war weitgehend offen gestaltet: Zunehmend wurden wir Teilnehmer zu Akteuren, die Inhalte „hosteten” und das „harvesting” übernahmen. Es entstand ein Feld des Gebens. Eine wunderschöne Szene am Ende der Veranstaltung: Zwei Facilitatoren aus Belgien malten einer jungen Spanierin, die einen Hub in Madrid gründen will, ein Plakat mit Kreativmethoden für ihr Team und die anstehenden Aufgaben. Ohne jeden Vorbehalt schütteten sie das ganze Füllhorn ihres Know-hows aus.
Für mich war es ein reicher Lernprozess. […] Beispiel Gläser: Am ersten Tag lief die Spülmaschine fast nonstop nur für die Gläser, weil wir uns ständig neue nahmen. Am vierten Tag hatten fast alle mit Tesakrepp und Markern ihre Gläser an der Glasstation beschriftet und die Spülmina hatte auch mal Pause.
Wie unterschiedlich wir sind! Es gab große und kleine Menschen, dicke und dünne, mehr intellektuell und mehr emotional orientierte, introvertierte und extrovertierte … wie leicht kann doch unsere Unterschiedlichkeit zu Ablehnung und Konflikt führen. Für mich bot Art of Hosting einen Rahmen, in dem diese Verschiedenartigkeit zum Reichtum wurde und ich mich selbst gut aufgehoben und zum weiteren Beschreiten des Weges inspiriert fühlte.
Ein Gedanke noch dazu, der mir während der Rückfahrt kam:
Wenn es sein darf
wie es ist
kann es werden
was es sein kannAr

Art of Hosting “Bringing Down Inner Walls” in The Hub Berlin

“If the group is an art form of the future, then convening groups is an artistry

we must cultivate to fully harvest the promise of the future.”

Jacob Needleman, et al Centered on the Edge

For the 2nd time in Germany and finally in the Hub Berlin – “The Art of Hosting conversations that matter / participatory Leadership”. In the beginning of August 50 people from 8 countries gathered under the theme of “Bringing down our inner walls” to contemplate four days on questions like “where do you feel you inner walls? Which are helpful and which are ready to get rid off?” by experiencing and even facilitating methods like world cafe, open space and appreciative inquiry. The seven professional and experienced AoH-practicioners were thereby switching roles between space-holders, teacher, coach, client and participant. Fastly the minds were filled with self reflections, the hearts were filled with connectedness and the Hub got filled with colourful painted and brainstormed papers – till today you can find little sheets with inspirational gifts from the participants at various places in the Hub. Thanks to Benjamin’s continuing online-harvesting there is a big treasury of photos, videos and text saving the energy and content of the four days. Together with some great remote inputs from AoH alumnis who were holding online presence from time to time. To discover and interact yourself goto the facebook page “Art of Hosting Berlin” (bit.ly/AoH_Berlin-FB) and the Twitter account @AoH_live. For more information, mailinglist and the upcoming AoH’s goto: http://www.artofhosting.org

Zum zweiten Mal in Deutschland und endlich im Hub Berlin – “The Art of Hosting conversations that matter / participatory Leadership”. Anfang August fanden sich 50 Menschen aus 8 Ländern unter dem Thema “Bringing Down Our Inner Walls” zusammen, um sich vier Tage lang Fragen wie “Wo spürst du deine inneren Mauern? Welche sind davon hilfreich und welche können getrost eingerissen werden?” ganz persönlich zu stellen und dabei unterschiedlichste Methoden wie World Cafe, Open Space und Appreciative Inquiry sowohl aus der Rolle des Teilnehmers als auch des facilitators kennenzulernen. Die sieben professionellen und erfahrenen AoH-Praktizierer wechselte dabei elegant die Rollen zwischen Raumhalter, Lehrer, Coach, Klient und Teilnehmer. Schnell füllten sich die Köpfe mit Selbstreflektionen, die Herzen mit Verbundenheit und der Hub mit bunt bemaltem und vollgebrainstormtem Papieren – noch heute kannn mensch sich an verschiedenen Stellen über kleine Zettel mit Inspirationsgeschenken von Teilnehmern freuen. Durch Benjamin’s kontinuierliches online-harvesting ist eine umfangreiche und lebendige Foto-, Video- und Textdokumentation der Energien und Inhalte der vier Tage entstanden. Mitsamt einiger spannender Ferninputs von AoH Alumnis, die punktuell online Präsenz in der Zeit hielten. Zum selber durchstöbern und interagieren bitte die facebook page “Art of Hosting Berlin” (bit.ly/AoH_Berlin-FB) und den Twitter account @AoH_live anbrowsen :)

Für mehr Informationen, Mailinglist und die nächsten AoH’s: http://www.artofhosting.org

Hier ein Auszug aus Rolf Schneidereit’s Sicht der vier Tage. Vielen Dank dafür!

Im Moment fühle ich eine tiefe Verbundenheit mit vielen Menschen – die ich dort kennen gelernt habe und über sie hinaus. Es hat etwas davon in meine eigene höchste Zukunftsmöglichkeit einzutreten, in einer Gruppe, in der auch die anderen Individuen in dieser Bewegung sind. Es ist wie Otto Scharmer schreibt:

„Das soziale Feld verbindet uns nicht nur untereinander, es verbindet uns auch mit uns selbst …” […] Im Einsatz war ein reicher Strauß von Methoden: World Cafe und Open Space, Appreciative Inquiry, Aufstellung, Zweierrunden, Triangle, Zirkel. Der Prozess war weitgehend offen gestaltet: Zunehmend wurden wir Teilnehmer zu Akteuren, die Inhalte „hosteten” und das „harvesting” übernahmen. Es entstand ein Feld des Gebens. Eine wunderschöne Szene am Ende der Veranstaltung: Zwei Facilitatoren aus Belgien malten einer jungen Spanierin, die einen Hub in Madrid gründen will, ein Plakat mit Kreativmethoden für ihr Team und die anstehenden Aufgaben. Ohne jeden Vorbehalt schütteten sie das ganze Füllhorn ihres Know-hows aus.

Für mich war es ein reicher Lernprozess. […] Beispiel Gläser: Am ersten Tag lief die Spülmaschine fast nonstop nur für die Gläser, weil wir uns ständig neue nahmen. Am vierten Tag hatten fast alle mit Tesakrepp und Markern ihre Gläser an der Glasstation beschriftet und die Spülmina hatte auch mal Pause.

Wie unterschiedlich wir sind! Es gab große und kleine Menschen, dicke und dünne, mehr intellektuell und mehr emotional orientierte, introvertierte und extrovertierte … wie leicht kann doch unsere Unterschiedlichkeit zu Ablehnung und Konflikt führen. Für mich bot Art of Hosting einen Rahmen, in dem diese Verschiedenartigkeit zum Reichtum wurde und ich mich selbst gut aufgehoben und zum weiteren Beschreiten des Weges inspiriert fühlte.

Ein Gedanke noch dazu, der mir während der Rückfahrt kam:

Wenn es sein darf

wie es ist

kann es werden

was es sein kann

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Published by

Benjamin Aaron Degenhart

Currently pursuing a Masters in Computational Science and Engineering at TU Munich.

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